Soziale Verlage oder Wie kriege ich die Leser rum? #02 2014


If you don’t like what’s being said, change the conversation. (Mad Men, Don Draper)

 

Verlagsblog-Lese

Martin Ebel hat im Tages-Anzeiger die wichtigsten, größten und – nun ja naheliegendsten – Verlagsblogs unter die Lupe genommen. Zum Beispiel «Hundertvierzehn»  von S. Fischer, dieser Blog glänzt derzeit mit einem schriftlichen Gespräch zwischen fünf Autoren. Weitere Beispiele in Ebels Verlagsblog-Lese: http://bit.ly/1g7rngm 

 

Die Entstehung sozialer Paratexe

Social-Reading Plattformen sind auf dem Vormarsch. Ob Lovelybooks, Goodreads oder das im Frühjahr startende Sobooks: der Austausch im Internet über Lieblingsbücher, -stellen oder -charaktere läuft an und flutet das Netz mit weiteren Kommentarbäumen. Bücher als Werkzeug zur Vernetzung also. Auch Sascha Lobo von Sobooks ist überzeugt davon. Wie Professor Stephan Füssel, Buchhändler Michael Schikowski und Drehbuchautorin Karen Riefflin zu diesem neuen Lesertypus stehen, erfahren Sie beim Deutschlandradio Kultur unter: http://bit.ly/1i9DVLh. 

 

Bastei Lübbe denkt antizyklisch und bringt den Winter zurück

 

Bastei Lübbe denkt sich ja immer spannende und denkfördernde Gewinn- und Ratespiele aus. Diesmal ist es besonders knifflig, denn die Facebook-User werden dazu aufgerufen, Buchtitel zu posten, die ihnen bei dem Wort «Winter» einfallen. WOW. Wem das zu langweilig ist, der kann sich derweil das lustig kunterbunte Fotoalbum der Bastei-Karnevals-Party angucken. http://on.fb.me/1ck4dCz 

 

 

Die ultimative Droge

 

Bei Carlsen kann man derzeit abstimmen, was man in den letzten sieben Tagen seines Lebens machen würde. Anlass ist «Death» von Melvin Burgess, es geht dabei um eine Droge, die dein Leben beendet, dir vorher aber den besten Rausch ever – ever ever – beschert. Zu gewinnen gibt es jeden Tag ein Spotify-Abo oder eines der drei Death Exemplare. Suicide though is always an option. http://www.jimmyearle.com/

 

 

Lasst Huren sesshaft werden

 

Droemer Knaur äußert sich auf seiner Facebook Seite zum Wanderhuren-Streit. Angeblich wäre dem Verlag eine außergerichtliche Einigung viel lieber gewesen und sie seien sehr wohl aufgeschlossen für Kunstfreiheit, Satire, Humor etc. Dann aber doch schnell wieder Spaß beiseite und Hallo Ernst! Denn es kann einfach nicht angehen, dass das Schicksal von Wanderhuren und ihre Zuhälter, pardon, Autoren veralbert und Titelschutzrechte missachtet werden, Menschenskinder. http://on.fb.me/1c47Ced 

 

 

 

Spieglein, Spieglein an der Wand ...

 

Suhrkamp will Leser entscheiden lassen und fragt nach, welches Buch zum Wettbewerb des schönsten Buches der Stiftung Buchkunst eingereicht werden soll. So nah am Leser wie noch nie. Bei einem weitestgehend unbemerkt ablaufenden Branchenwettbewerb. Mit schmissiger Musik wirbt der Verlag für seine schönsten Bücher auf Youtube: http://bit.ly/1i4wIYx 

 

Nina Rubach