Feldpost #05 2014


 

»... diese kleine Branche, die weniger Umsatz macht als Aldi Süd« (Prof. Dr. Stephan Füssel, Leiter des Institut für Buchwissenschaft, Universität Mainz)

 

Abgeknickt

Bertelsmann  konnte 2013 nicht an den Erfolg der Sex-Trilogie «Shades of Grey» von 2012 anknüpfen. Da müssen jetzt die Gürtel enger geschnallt werden. Leider im ganz konventionellen Sinne. Konzernchef Thomas Rabe plant deshalb laut Buchreport IT, Personal und Controlling der fünf Konzernsparten zu zentralisieren und dadurch der ernüchternden Bilanz entgegenzuwirken. http://bit.ly/1hTMTaL 

 

Amazon bald im Buchhandel?

Amazon Publishing sorgt ja nun schon länger für Aufregung. Jetzt will der Konzern Verlagspartner finden um auch im stationären Buchhandel Fuß zu fassen. Da stellt sich im Buchreport die Frage, ob und wie Buchhändler hierzulande da mitspielen. Amazon gilt schließlich als der große Konkurrent des traditionellen Handels und jetzt soll man dessen Bücher auch noch anbieten? Der Buchreport fasste die Meinungen von Beate Kuckertz, Steffen Meier und Sebastian Ritscher knapp zusammen: http://bit.ly/1iuCfZX 

 

Gutenberg in Leipzig

Die eigene Buchmesse lässt den Einfluss von Gutenberg auf das östliche Städtchen ja kaum mehr verleugnen. Kaffeehaussitzer.de berichtet deshalb jetzt auch über den «Leipziger Gutenbergweg» von Sabine Knopf und Volker Titel. Der Untertitel lautet «Geschichte und Topographie einer Buchstadt» und es geht vor allem um das graphische Viertel und das literarische Leben in Leipzig. Also los – Leipzig neu entdecken und den Mythos der Buchstadt wieder aufleben lassen! http://bit.ly/1fUOFWl 

 

Konstruktive Kritik oder Bullshit?

Für stingingfly.org verfassten zehn Autoren die schlechtesten Tipps, die man als Schreiberling so bekommen kann. Darunter beispielsweise: Be More Specific, Do Something Else Instead oder Quit What You’re Doing. Die amüsanten Lebensweisheiten und die dazugehörigen Kommentare der Autoren finden Sie hier: http://bit.ly/1gJjwtC  

 

Totgesagte leben länger

Dem Kopierschutz DRM wird seit Jahren der Tod prognostiziert, doch er hält sich immer noch auf dem Buchmarkt. Teilweise liegt das an Autoren- oder Lizenzverträgen, die DRM zur Pflicht für den Verlag machen. Auch die geringe Anbieterzahl – natürlich Amazon, Apple und Adobe – macht einen Wandel schwierig. Über die Chancen, Risiken und Wandelprozesse die den Verlagen bevorstehen gibt Michael Hofner dem Buchreport ein Interview. http://bit.ly/OV8qHx 

 

Zu guter letzt: Stay Positive

Langendorfs Dienst findet verlässlich Anzeichen dafür, dass in unserer Branche eigentlich alles gut ist. Er verkündet "insgesamt fühlen sich Buchhändler vom Wettbewerb herausgefordert und wollen investieren". Juchee, gleich mal Hörer in die Hand und powersellen, aber moment: "Ihr besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die IT". Ah so, deshalb: http://www.langendorfs-dienst.de/

 

Nina Rubach & Christian Lux