Verlagsnews

How to make a book!

Jonathan, 6, explains the process!

What's been happening so far!

Kleine Verlagsrückschau auf die vergangenen fünf Jahre! Hip Hip Hurra! Crowd Funding: Mithelfen hier

Leonce und Lena - Preis 2013: Wir gratulieren Katharina Schultens!

Die Jury schreibt in ihrer Begründung zur Preisvergabe des Leonce-und-Lena-Preises an Katharina Schultens: "Ausgezeichnet mit dem Leonce-und-Lena-Preis 2013 wird eine Gedichtreihe, die auf mutige und innovative Weise ein Kernstück der zeitgenössischen Welt in Blick und Sprache nimmt: das unter das System der Wirtschaft gekippte Subjekt. Es spricht eine rhetorisch versierte globale Playerin, ein Ich zwischen Chart-Analyse und Spekulation, betrieben dank Herdendynamo, müde im Labor. Eine Frau, die – noch immer ungewöhnlich – alle präsentiert, die jedes Register zu ziehen weiß und doch ins Stottern gerät, wenn Liebe oder Gott herbeischleichen im Licht schwarzscheinender Marobozu-Kerzen oder wenn in dark pools Dantes Hölle heraufscheint vom löchrigen Grund. Da scheitert er, der Versuch, „zwischen-d-durch ja auch noch ein wenig mensch zu sein“, in Gedichten, die virtuos und präzise Bewegungen des Stürzens, des Versuchens und der Verkoppelung zwischen verspätetem Mensch und System zu zeichnen wissen."

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3.3.2013 Heimkehr ins Flutende.

Levin Westermanns Lyrikdebüt „unbekannt verzogen“ im Tagesspiegel

von Michael Braun.

Auf seiner Reise ans Ende der Nacht scheint das lyrische Subjekt dieser Gedichte an seinem eigenen Verschwinden zu arbeiten. Waldes- und Meerestiefen, Dunkelzonen und Schattenwelten „im Gewebestoff der Nacht“ sind sein bevorzugter Aufenthaltsort. Ein „Tiefensog“ erfasst das Ich, das tagträumt von der „Heimkehr ins flutende Element“ oder vom Davongehen in eine erlösende Stille und Menschenleere. weiterlesen ...

 

 

24.01.2013 Geoge Oppen in der FAZ

Kriegsfreiwilliger, Kommunist, Exilant, Lyriker und radikaler Sprachskeptiker: Mit dem zweisprachigen Gedichtband „Die Rohstoffe“ ist der amerikanische Poet George Oppen zu entdecken.

Von THOMAS LEUCHTENMÜLLER

Kein amerikanischer Lyriker des zwanzigsten Jahrhunderts hat seine Wiederentdeckung so verdient wie George Oppen (1908 bis 1984). In der Regel erweitert der übliche Anlass für das Erscheinen neuer primärer oder sekundärer Werke - ein runder Geburts- oder Todestag - den Stand der Kenntnis nur marginal und verändert den sichtbaren Rang eines Autors nicht. Im Falle Oppens jedoch hat die Flut von angelsächsischen Publikationen in den letzten Jahren viele Facetten freigelegt und den Dichter endlich als Zentralfigur der amerikanischen Poesie der Moderne etabliert. weiterlesen...