24.01.2013 Geoge Oppen in der FAZ


Kriegsfreiwilliger, Kommunist, Exilant, Lyriker und radikaler Sprachskeptiker: Mit dem zweisprachigen Gedichtband „Die Rohstoffe“ ist der amerikanische Poet George Oppen zu entdecken.

Von THOMAS LEUCHTENMÜLLER

Kein amerikanischer Lyriker des zwanzigsten Jahrhunderts hat seine Wiederentdeckung so verdient wie George Oppen (1908 bis 1984). In der Regel erweitert der übliche Anlass für das Erscheinen neuer primärer oder sekundärer Werke - ein runder Geburts- oder Todestag - den Stand der Kenntnis nur marginal und verändert den sichtbaren Rang eines Autors nicht. Im Falle Oppens jedoch hat die Flut von angelsächsischen Publikationen in den letzten Jahren viele Facetten freigelegt und den Dichter endlich als Zentralfigur der amerikanischen Poesie der Moderne etabliert. weiterlesen...