Rae Armantrout: Narrativ

Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Uda Strätling und Matthias Göritz. Mit einem Nachwort von Marjorie Perloff und Fotografien
Einband: 
Paperback
Seitenzahl: 
300
Preis: 
24,- EUR
ISBN: 
978-3-939557-40-1
Erscheinungstermin: 
3. Auflage, November 2010

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Die Dichtung Rae Armantrouts wird zu der in Deutschland nahezu unbekannten Language-School gezählt, die in der experimentellen Tradition von William Carlos Williams über Charles Olson, Robert Creeley bishin zu John Ashbery und Barbara Guest steht. Williams und Dickinson standen Pate für Armantrouts Umgang mit kurzen Strophen und die Aufladung kurzer einzelner Worte mit den komplexen Fragen postmodernen Lebens. »Sie wurde zu einer der wiederkennbarsten und besten Dichtern ihrer Generation«, so Stephen Burt von der New York Times. Die Jury des Pulitzer-Preises begründete ihre Entscheidung mit dem »auffälligen Humor und Einfallsreichtum« der Lyrikerin. »Ihre Gedichte sind oft wie Gedanken-Bomben, die in den Köpfen ihrer Leser explodieren und noch lange nach dem ersten Lesen nachhallen.« Matthias Göritz und Uda Strätling haben eine repräsentative Auswahl aus dem Gesamtwerk dieser für das Verständnis der gegenwärtigen Entwicklungen in der US-amerikanischen Dichtung unverzichtbaren Lyrikerin übersetzt. Marjorie Perloff, neben Harold Bloom und Helen Vendler die wohl einflussreichste amerikanische Literaturwissenschaftlerin der Gegenwart, hat die Ausgabe mit einem Nachwort versehen. Der Band ist illustriert mit Fotos aus dem Archiv Rae Armantrouts.

 

Platz 2 auf der SWR Bestenliste, Dezember 2009

Pulitzer Preis 2010

National Book Critics Circle Award 2009, Shortlist National Book Award 2009

Pressestimmen

  • »Anschauung, Erinnerung und Gedanke schießen zu einem Moment großer Intensität zusammen, in dem eine Erkenntnis aufscheint, die über die Denkmöglichkeiten, wie sie etwa die Wissenschaften pflegen, hinausgeht.« Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, 24. August 2010
  • »Einen besseren Einblick in das bisherige Gesamtwerk der Preisträgerin des diesjährigen Pulitzerpreises für Poesie kann es kaum geben. Das Eigenwilligste, Witzigste, Programmatischste und Rätselhafteste, das die 1947 in Vallejo, Kalifornien, geborene Rae Armantrout seit 1978 in zehn Gedichtbänden publizierte, ist in dieser umfangreichen Auswahl versammelt.« – Dorothea von Törne, WELT, 30. April 2010
  • »eine der eigensinnigsten und reizvollsten Lyrikerinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur« – Tobias Döring, F.A.Z. vom 17. April 2010
  • »lakonisch, pointiert, überraschend (...) bestens verdeutscht« – Thomas Leuchtenmüller, NZZ, 9. März 2010
  • »Wer Emily Dickinson liebt und William Carlos Williams schätzt, wer etwas dafür pbrighat, wenn sprachliche Gewitztheit mit seelischer Gewissenschaftigkeit enhergeht, wer Wörter dann mag, wenn sie mehr sind als nur exakt, wird Gefallen an den Gedichten Rae Armantrouts finden. (...) »Neu Machen«. Armantrout weiß, wie es geht.« – Florian Balke in der FAZ vom 16.09.09 zur Lesung im Frankfurter Literaturhaus am 14. September 2009

Vorabveröffentlichungen in Sprache im technischen Zeitalter und Poet