Percival Everett: "Ich bin nicht Sidney Poitier"

Roman
Einband: 
Englisch Broschur
Seitenzahl: 
350
Preis: 
22,80
ISBN: 
978-3-939557-09-8
Erscheinungstermin: 
Oktober 2014

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Am Anfang und im Zentrum des vielleicht unterhaltsamsten Romans zu Medienwahnsinn und Rassenfragen in den USA steht ein böser, verzweifelter Witz: Portia Poitier, die unkonventionelle Mutter der Hauptfi gur, gibt ihrem Sohn den Namen »Nicht Sidney«. Starkult, Rassenfrage, und die Schere zwischen Arm und Reich sind Nicht Sidney Poitier damit in die Wiege gelegt. Nicht Sidneys Mutter stirbt, als er elf Jahre alt ist und sie hinterlässt ihm nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern aufgrund kluger Investitionen auch einen maßgeblichen Anteil an der Turner Broadcasting Corporation, dem Mutterkonzern des Nachrichtensenders CNN. Dessen Gründer, Ted Turner, wird nun zum Vormund des vielleicht reichsten, verwirrtesten afroamerikanischen Jungen der USA. Als Nicht Sidney das abgeschirmte Anwesen seiner Jugend verlässt, wird er verhaftet und gerät sogleich in einen Mordfall in Smuteye, Alabama. Percival Everett hat mit diesem Roman eine dunkle, witzige, überbordende erzählerische Tour de force durch ein groteskes Amerika der Postmoderne geschaffen.

Pressestimmen

“Everett ist auf dem Höhepunkt seiner gewaltigen erzählerischen und satirischen Fähigkeiten.” Publishers Weekly

“Einer der witzigsten, originellsten Romane seit Jahren. Everett hat eine hervorragende Komödie über Fehlkommunikation geschrieben.” National Public Radio

“Großartig geschrieben, spritzig, temporeich – inmitten Pools voller wunderschöner Prosa.” Bookslut

“Everett kann scheinbar mühelos unterhalten.” Time Out New York