Timo Berger

Geboren 1974 in Stuttgart, lebt und arbeitet als Lyriker, Journalist, Herausgeber und Übersetzer in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft in Buenos Aires und Berlin. Er ist gemeinsam mit Rike Bolte Mitinitiator und Organisator des mobilen Lyrikfetivals LATINALE. Er war von 2005-2009 Herausgeber des latin.log auf www.satt.org und hat zahlreiche lateinamerikanische Autoren mit ihrer Prosa und Lyrik ins Deutsche geschmuggelt. Seine Übersetzungen, für die er vielfach Übersetzerstipendien erhalten hat, erscheinen in zahlreichen kleinen und großen Verlagen (u. a. Wagenbach, S. Fischer, Rotbuch, SuKulTur). Seit 2009 ist er der Herausgeber der im luxbooks Verlag erscheinenden Reihe luxbooks.latin, die die zeitgenössische lateinamerikanische Lyrik der letzten dreißig Jahre bis in die Gegenwart vorstellt. Sein eigener Gedichtband »Ferne Quartiere« erschien 2008. Weitere Bände in den Verlagen SuKulTur und Parasitenpresse. Timo Bergers Werke, die vielfach anthologisiert wurden, werden in Argentinien, Paraguay und Spanien verlegt.

Neue argentinische Dichtung

Zweisprachig. Herausgegeben von Timo Berger und Gustavo López. Übersetzt von Timo Berger, Rike Bolte, Odile Kennel und Sarah Otter. Mit Nachwort und Anmerkungen

 

Mit diesem Band liegt zum ersten Mal eine umfassende Vermessung der gegenwärtigen Lyrik Argentiniens vor. Das Buch erscheint mit biographischen Anmerkungen und einem Nachwort der Herausgeber Timo Berger und Gustavo López. Aus dem argentinischen Spanisch von Timo Berger, Rike Bolte, Odile Kennel und Sarah Otter. Unter den weit über 20 Autoren finden sich: Fabián Casas, Washington Cucurto, Juan Desiderio, Martin Gambarotta, Sergio Raimondi, Damián Rios, Ana Wajszczuk & Laura Wittner.

Das Projekt wurde großzügig gefördert vom Programa SUR COFRA des argentinischen Außenministeriums.

 

Lesung: Fabián Casas, Gustavo López und Timo Berger präsentieren den Band auf der Frankfurter Buchmesse am 10.10 auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage um 12:00. Halle 4.1, Stand D128

 

Fabián Casas: Mitten in der Nacht

Zweisprachig. Herausgegeben, aus dem argentinischen Spanisch und mit einem Nachwort von Timo Berger. Mit Illustrationen von Christine Krebber.

Der erste Band der luxbooks.latin stellt den argentinischen Dichter Fabián Casas vor, dem 2007 der Anna-Seghers-Preis zugesprochen wurde. Casas ist ein lakonischer Drahtseilartist über den Abgründen der Zivilisation. Geradezu zärtlich umtanzt er die Einsamkeit in Beziehungen. In seinen Gedichten finden sich Wendungen und Rhythmus der Straßensprache von Buenos Aires und Einflüsse der New York School um Frank O’Hara. Wir danken der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. www.Litprom.de für die Förderung der Übersetzung.