Peter Gizzi
(*1959 in Pittsfield) studierte u. a. an der Brown University. Anfang der 80er Jahre lebte er in New York inmitten der Punk-Szene. In den späten 80er Jahren gab er die Zeitschrift o-blék: a journal of language arts (1988-1993) heraus. Er arbeitete tagsüber am Fließband und nachts in einem Heim für psychisch erkrankte Jugendliche. 1994 wurde er von John Ashbery mit dem Lavan Younger Poets Award ausgezeichnet. Heute lehrt er Creative Writing an der University of Massachusetts. Er ist verheiratet mit der Dichterin Elizabeth Willis.
(Foto: Robert Seydel)
|
Barbara Guest: Fallschirme, GeliebterAusgewählte Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Johannes Beilharz. Mit einem Nachwort von Peter Gizzi & Kohlezeichnungen von Annette Kühn.Sie war die unbekannte Fünfte im Bunde: Barbara Guest (1920-2006). Die große amerikanische Dichterin, die viele Jahre nahezu in Vergessenheit geraten war & stets im Schatten jener legendären anderen Vertreter der New York School – John Ashbery, Kenneth Koch, Frank O’Hara & James Schuyler – stand, sie hat in den letzten zehn Jahren eine überfällige Renaissance erlebt. Den Dichtern der Language-School wie auch vielen jüngeren amerikanischen Dichtern gilt sie als Ikone und ewiger Geheimtipp. |
|
Peter Gizzi: totsein ist gut in amerikaAusgewählte Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Sylvia Geist und Christian Lux. Mit Übersetzungen von Simone Kornappel und Jan SkudlarekMehrere Lyriker haben sich daran gemacht, die Gedichte des 1959 in Massachusetts geborenen Peter Gizzi zu übersetzen: Sylvia Geist, Simone Kornappel, Jan Skudlarek und Daniela Seel, die Verlegerin des Kookbooks-Verlags. Herausgekommen ist einer der wichtigsten Werküberblicke in der americana. Gizzi zählt mit D.A. Powell zu den angesehensten Vertretern der jüngeren US-Lyrik. Als seine wichtigsten Einflüsse nennt er H.D., William Carlos Williams und George Oppen sowie die Gedichtbände der Burning Deck Press, dem einflussreichen Kleinverlag von Rosemarie und Keith Waldrop. 1994 wurde er von John Ashbery mit dem Lavan Younger Poets Award ausgezeichnet. Der Band versammelt Gedichte aus allen bisher veröffentlichten Bänden Gizzis und ist illustriert mit Gemälden des Malers Robert Seydel. Das Nachwort von Marjorie Perloff verortet Gizzis Werk auf der Landkarte der US-amerikanischen Lyrik.
|


