Gerhard Falkner

Gerhard Falkner, geboren 1951 in Schwabach, veröffentlichte zahlreiche Einzeltitel als Autor und Herausgeber. Zu den wichtigsten zählen die Gedichtbände »wemut«, Luchterhand 1989, »X-te Person Einzahl«, Suhrkamp 1996, und »Endogene Gedichte«, DuMont 2000, der Thesenband »Über den Unwert des Gedichts«, Aufbau 1993, und die Theaterstücke »Der Quälmeister« und »Alte Helden«, beide DuMont 1998, sowie die Anthologien »AmLit. Neue Literatur aus den USA«, Galrev 1992, und zusammen mit Orsolya Kalàsz »Budapester Szenen. Jüngste Lyrik aus Ungarn«, DuMont 1999.
Sein Werk wurde unter anderem 1987 mit dem Bayerischen Staatsförderpreis, 2004 mit dem Schillerpreis, 2006 mit dem Spycher Literaturpreis Leuk und 2008 mit dem Kranichsteiner Literaturpreis ausgezeichnet. Gerhard Falkner nahm an Festivals rund um die Welt teil. Nach Aufenthalten unter anderem in London, New York, Mexiko, Amsterdam und Rom lebt er heute in Berlin und in Bayern.
(Foto: P. Hanisch)

John Ashbery: EIN WELTGEWANDTES LAND

Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von deutschen Lyrikern. Mit einem Nachwort von Marjorie Perloff

Der jüngste und 27. Band des derzeit wohl wirkungsmächtigsten US-amerikanischen Lyrikers zeigt den 1927 in Rochester geborenen John Ashbery erneut als den unangefochtenen Meister des doppelbödigen Versteckspiels. Die Bedeutung des schon zu Lebzeiten zur Legende gewordenen New Yorker Weltbürgers ist hierzulande höchstens mit jener Friederike Mayröckers zu vergleichen. Für die Übersetzung wurden viele der wichtigsten deutschen Lyriker und Übersetzer gewonnen.