Dan Chiasson

Dan Chiasson gehört zu den angesehensten Lyrikern seiner Generation. In seinen Versen präsentiert er eine ungeheure Spannweite: von Horaz bis eBay, von der Naturgeschichte Plinius’ bis hin zu postmodernen Brechungen des Ichs. Seine Klaviatur, die Chiasson unaufgeregt und überaus gekonnt anspielt, ist voller Gegensätze in Ton und Bild, die zu aufregenden Einheiten verschmelzen und dabei munter die Grenzen der historischen Zeit verwischen. Zu seinen Förderern gehören John Ashbery wie auch Frank Bidart und Edward Hirsch. Er ist der jüngste Dichter, der regelmäßig im altehrwürdigen New Yorker Gedichte veröffentlicht. 2004 erhielt er den Whiting Writers' Award und 2008 erhielt er ein Fellowship der Guggenheim Stiftung.

Dan Chiasson: Naturgeschichte

Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Jan Wagner. Mit farbigen Illustrationen von Jeremy Traum

Dan Chiasson gehört zu den angesehensten Lyrikern seiner Generation. Er ist der jüngste Dichter, der regelmäßig im altehrwürdigen New Yorker Gedichte veröffentlicht. In seinen Versen präsentiert er eine ungeheure Spannweite: von Horaz bis eBay, von der Naturgeschichte Plinius’ bis zu postmodernen Vexierspielchen des Ichs reicht die Klaviatur, die Chiasson unaufgeregt und überaus gekonnt anspielt.