D.A. Powell

geboren 1963 lebt und lehrt in San Francisco. Zuvor Dozenturen an der Columbia University und in Harvard. Gedichtbände »Tea« (1998), »Lunch« (2000) und die für den National Book Critics Circle Award nominierten Gedichtbände »Cocktails« (2004) und »Chronic« (2009). Bis 2008 war er Herausgeber der »electronic poetry review«. Seine Gedichte finden sich u. a. in Poetry, Boston Review, Shampoo und in der jährlich erscheinenden Anthologie-Reihe »The Best American Poetry«.

D. A. Powell: Cocktails

Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Christian Lux. Mit einem Nachwort von Kevin Prufer & Illustrationen von Mahendra Singh.

D. A. Powells Dichtung ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Kein anderer Dichter seiner Generation vermag es gleichzeitig regelmäßig auf den Seiten der altehrwürdigen etablierten Zeitschriften wie auch in den sprachexperimentellen Magazinen der Language Poetry zu erscheinen & dabei obendrein Anhänger in der Slam Poetry um sich zu scharen. Und immer wieder findet sich der Vergleich mit e.e. cummings. Schonungslos & mit unbestechlichem Auge findet powell den Stoff für seine Gedichte in den Begleiterscheinungen seiner unheilbaren Erkrankung.