Carl Christian Elze

(*1974, Berlin) Elze studierte Biologie und Germanistik. Arbeit und Praktika in Zoologischen Gärten. Seit 2002 Redakteur und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift plumbum. Von 2004-2008 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen: stadt/ land / stopp. Gedichte (MDV, 2006), gänge (cvb, 2009). Finalist beim Open Mike 2005. Debütpreis Lyrik Poetenladen 2005, 1. Preis Irseer Pegasus 2006, New York-Stipendium 2010, Förderpreis zum Ringelnatz-Preis 2014.

Ich lebe in einem Wasserturm am Meer, was albern ist

Gedichte

Ein großes wildes Wagnis sind diese Gedichte, die eine verwegen aufspielende Stimme vorantreibt. Pathos und Melancholie? Liebesgedichte? Das assoziert man weder mit dieser Dichtergeneration noch mit dem Leipziger Lyriker Carl-Christian Elze, der mit "Ich lebe in einem Wasserturm am Meer, was albern ist" seinen dritten Gedichtband vorlegt und den Leser in jedem Gedicht auf mehrere Fährten lockt. Und wie der Titel nahelegt, ist das Pathos mit Vorsicht zu genießen. Denn in diesen außergewöhnlichen Versen finden sich rasch auch "fickende Fliegen" in den Köpfen. Und die vermehren sich naturgemäß rasch.