Adrian Kasnitz

lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er wurde 1974 im Ermland geboren, wuchs dort und in Westfalen auf. Nach dem Studium der Geschichte in Köln und Prag, war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Köln. Bislang veröffentlichte er drei Gedichtbände (»Reichstag bei Regen«, »innere sicherheit«, »Den Tag zu langen Drähten«), sowie Kurzprosa und Essays. Seine Texte wurden u. a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium ausgezeichnet, in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt. Als Mitherausgeber der Edition parasitenpresse , als Gastgeber von literarischen Veranstaltungsreihen (Literaturklub Köln) und als Rezensent kämpft er gegen die Kammerjäger der Poesie.

Adrian Kasnitz: Schrumpfende Städte

Gedichte

 

Der neue Gedichtband des Kölner Lyrikers und Verlegers Adrian Kasnitz ist eine heimliche Europareise, die besonders durch jene Regionen führt, die die junge Lyrik bisweilen gern ausklammert: die deutsche Provinz. Seine hymnischen Elegien und elegischen Hymnen auf die verlassen welkenden rheinisch-westfälischen Schwerindustriestädte sind in der Gegenwartsdichtung ohne Beispiel. Die aufgerufenen Frauengestalten von Annette von Droste-Hülshoff bis Scarlett Johansson deuten auf das Panorama, das diese Gedichte aufspannen können.

 

Gedichte vom Leben an den Rändern der Zentren