AMY LOWELL »Verwundertes Glimmen« Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Annette Kühn
Die Grande Dame der amerikanischen Lyrik, der 1926 posthum der Pulitzerpreis zuerkannt wurde, muss hierzulande erst noch entdeckt werden. Nach einer Europareise 1902 schrieb sie ihre ersten Gedichte und konnte diese ab 1910 im »Atlantic Monthly« veröffentlichen. Amy Lowells Lyrik war anfänglich stark von den englischen Romantikern, insbesondere John Keats beeinflusst. 1912 eröffnete ihr die Lektüre der amerikanischen Imagisten neue Richtungen für ihre Arbeit. Zeitgleich erschien ihr erster eigener Gedichtband »A dome of Many-Coloured Glass«. 1913 und 1914 ein weiteres Mal besuchte sie Ezra Pound, Hilda Doolittle und andere Imagisten in England, um mit ihnen zu schreiben. In ihrem publizistischen Wirken wurde Lowell eine entschiedene Anwältin modernistischer Lyrik. Zwischen 1914 und 1925 veröffentlichte sie 6 weitere Bände eigener Gedichte, gab drei Anthologien mit Lyrik der Imagisten heraus, verfasste zwei kritische Studien über moderne Dichtung und eine Biographie über John Keats. Unsere Auswahl aus ihrem Werk stellt diese in Deutschland nahezu unbekannte Dichterin zum ersten Mal vor. Der Band enthält auch ihren programmatischen Essay »Lyrik als gesprochene Kunstform«.
Amy Lowell »Verwundertes Glimmen«
Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig.
Aus dem Amerikanischen von Annette Kühn.
Mit Materialien, einem Nachwort & Illustrationen.
72 S. luxbooks.americana
16,80 € Paperback
ISBN: 978-3-939557-23-4
Autorenseite: Annette Kühn